NORBERT TADEUSZ (1940-2011), Meisterschüler von Joseph Beuys, sah sich selbst weniger als Künstler als als Maler, der seine Werke eher sorgfältiger Konzeption als spontaner Inspiration verdankte. Die heutige Kunstwelt zählt ihn jedoch zu den bedeutendsten figurativen deutschen Malern der Gegenwart. An seinem Stil hielt er entgegen allen modischen Strömungen sein Leben lang fest.
Ein Name, der in der Kunstwelt fest verankert ist.
Tadeusz studierte in den 60er-Jahren an der Düsseldorfer Kunstakademie Malerei. Seine Werke wurden in großen Einzelausstellungen präsentiert, u.a. im Kunstpalast in Düsseldorf und im Museum Ludwig Köln. Auch sind sie in Sammlungen hochangesehener Museen zu finden, z. B. der Pinakothek der Moderne in München. Seit 1975 hatte er Professuren an gleich mehreren Kunstakademien inne. Sein eigenwilliger künstlerischer Ansatz konnte sich erfolgreich und dauerhaft gegen die konzeptuelle, minimalistische oder abstrakte Kunst seiner (teils ebenfalls berühmt gewordenen) Kommilitonen behaupten. Und wurde u. a. mit dem renommierten Villa-Romana-Preis ausgezeichnet.
Sein Markenzeichen: Perspektiven der besonderen Art.
Tadeusz malte seine Bilder aus der Vogelperspektive. Seine surreal anmutenden Werke kommen ohne übliche Fluchtlinien aus. Bei „Seerosen und Gräser“, eines seiner Lieblingsmotive aus dem Jahr 2010, erkennt man die besondere Art des Bildaufbaus. Die Tiefe wird allein durch die große Farbintensität erreicht.
Handsigniert, nummeriert und mit Echtheitszertifikat.
Den Druckprozess seiner Grafiken hat Tadeusz leidenschaftlich begleitet. Er liebte es, jeder Grafik einen unikatären Charakter durch Übermalung zu geben. So auch bei dieser für den Künstler typischen Edition.
Digitaldruck auf 300-g-Büttenpapier, 87 x 72 cm, limitierte Auflage 88 arabisch nummerierte Exemplare in weißer Galerierahmung (90 x 75 cm, Rahmenbreite 3 cm, Rahmentiefe 2,8 cm).




























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